Kultur und Gestalten / Kursdetails

P600-K Raubkunst - Objekte im Spannungsfeld zwischen Recht, Verantwortung und Moral

Beginn Mo., 15.11.2021, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 8,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Stefan Müller

Zwischen 1933 und 1944 wurden durch die Nationalsozialisten über 600.000 Kunstschätze vor allem von jüdischen Familien, Galeristen und Sammlern gestohlen bzw. "NS-verfolgungsbedingt entzogen" oder als sogenannte "Entartete Kunst" aus Museen entfernt. Dieser Raub fand auf der Grundlage einer Vielzahl von gesetzlichen Regelungen und unter Beteiligung diverser Behörden und eigens dafür eingerichteten Institutionen statt. Und aus diesem Raub entwickelte sich ein florierender Kunsthandel, der dem NS-Regime dringend benötigte Devisen aus dem Ausland einbrachte. Spätestens seit dem Auftauchen des Schwabinger Kunstfundes und dem damit verbundenen Fall Cornelius Gurlitt im Jahr 2013 ist die Diskussion um das Thema Raubkunst wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Dieser Abend widmet sich dem daraus entstandenen spannenden - und auch äußerst kontrovers geführten - Diskurs und geht Fragen nach, in denen es u. a. um die Mechanismen des NS-Kunstraubes, um die schwierige Provenienzforschung, um die juristische Grundlage der Restitution und auch um moralische Fragen im Umgang mit diesen Kulturgütern gehen wird.

Kooperationsveranstaltung mit der vhs Feldkirchen-Westerham.
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Kurs abgeschlossen

Termine

Datum
15.11.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Feldkirchen-Westerham, Kultur- und Sportzentrum (KuS), OG, Raum 06



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